Selbstfürsorge ist die tägliche Bestätigung: „Ich bin es wert.“ Jedes Mal, wenn Du Dich um Dich selbst kümmerst, sendest Du eine Nachricht an Dein Gehirn, dass Du wichtig bist. Und je mehr dieser positiven Schwingungen Du sendest, desto mehr füllt sich Dein Selbstbewusstseins-Tank.

Selbstfürsorge stärkt also das Selbstbewusstsein, weil sie Dir zeigt, dass Du es Wert bist, gut für Dich zu sorgen. Wenn Du Dir selbst Zeit schenkst, Deine Bedürfnisse ernst nimmst und auf Dich achtest, schenkst Du Dir das Gefühl, Dein Leben im Griff zu haben. 

Das steigert Deine Selbstachtung, und schwupps, wächst das Selbstbewusstsein. 

Warum ist Selbstfürsorge so wichtig?

Es ist wie in der Flugzeug-Sicherheitsanweisung: „Setzen Sie zuerst Ihre eigene Sauerstoffmaske auf, bevor Sie anderen helfen“. 

Du kannst für andere nur dann wirklich da sein, wenn Du selbst stabil bist, emotional und körperlich. Also nein, Selbstfürsorge ist nicht egoistisch; sie ist lebenswichtig! 

Und sie lehrt Dich, dass Du nicht nur Funktionieren musst, sondern Du Dir selbst wichtig genug sein solltest, um gut für Dich zu sorgen. Es ist keine Ego-Tour, sondern ein Selbstschutz-Mechanismus.

Wie ein Akku. Das kann nur dann andere Geräte laden, wenn es selbst voll ist.

Und da sind wir auch schon bei der Frage: Wie schafft man es, in einem Leben, das so viele Anforderungen an uns stellt, die Selbstfürsorge nicht zu vergessen? Genau darin liegt die Kunst.

Wie lässt sich grundlegende Selbstfürsorge lernen?

Fang klein an und denk dran: Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut! Manchmal sind es die winzigen Handlungen der Selbstliebe, die die größten Wellen schlagen. 

Trink Wasser, iss bewusst, und hey, beweg Dich! Warum? Weil Dein Körper das genialste Ding ist, das Du besitzt, also behandle es wie den Schatz, der er ist.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wie erreicht man diese sagenumwobene Selbstfürsorge? Zuerst, überleg mal, was Du wirklich brauchst. Mit Sicherheit nicht den Millionär, der Dich auf ein Podest stellt und Dir den Himmel auf Erden verspricht.

Es geht dabei um ganz grundlegende Dinge.

Praktische Tipps

Gesunde Ernährung 

Du bist, was Du isst. Und wenn Du nur Mist isst, dann fühlst Du Dich auch so. Du brauchst Energie, Vitamine, all das gute Zeug.

Ausreichender Schlaf 

Wer will schon ein Leben führen, das wie ein ewiges Montagmorgen-Gefühl ist? Schlaf ist keine Zeitverschwendung, sondern ein Luxus, den wir uns alle leisten können und sollten.

Bewegung 

Ja, Du hast richtig gehört. Raus aus der Couch-Komfortzone, rein in die Sneakers. Bewegung gibt Dir den Endorphin-Kick, den kein Schokoriegel der Welt Dir geben kann. Ob tanzen im Wohnzimmer oder eine Radtour im Wald – beweg Dich!

Soziale Kontakte pflegen 

Wir sind soziale Wesen. Also, pack Dein Smartphone weg und sprich mal wieder mit echten Menschen. Und mit echten Menschen meine ich nicht die Kassiererin, die Dich fragt, ob Du einen Kassenbon möchtest.

Diese Punkte sind sozusagen die Basisversion von Selbstfürsorge. Wenn Du das drauf hast, bist Du schon mal auf einem guten Weg. 

Der nächste Schritt ist, dass Du herausfindest, was Du brauchst. Dazu gehört, dass Du auf Deine Bedürfnisse hörst. 

Selbstfürsorge ist ein sehr individueller Prozess. Manch eine braucht mehr Zeit für sich selbst, manch eine  mehr Zeit mit anderen, manch eine braucht kreative Auszeiten und manche strenge Routinen. 

Und ja, ich weiß, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und Selbstfürsorge zu betreiben, ist nicht immer einfach. 

Besonders wenn das Leben Dir Zitronen gibt, und Du eigentlich keine Limonade magst. Aber hey, vielleicht versuchst Du dann einfach mal Zitronenkuchen? 

Erkennen der eigenen Bedürfnisse

Hört sich einfach an, aber Du und ich wissen, dass das in der Realität oft schwerer ist als gedacht. Deshalb hier ein paar

Praktische Tipps

Selbstreflexion 

Nimm Dir Zeit, in Dich reinzuhorchen. Was will ich? Was brauche ich? Das sind keine Fragen für zwischen Tür und Angel. Das sind Fragen, die Ruhe und Aufmerksamkeit brauchen.

Grenzen setzen 

Niemand kann immer alles und für jeden und jede da sein. Das ist okay. Du bist nicht Superwoman oder Superman.

Von der Selbstreflexion zur Grenzziehung: Wie das eine das andere ergänzt

Selbstreflexion und Grenzen setzen sind wie das Yin und Yang der Selbstfürsorge. Sie ergänzen sich perfekt und ohne das eine funktioniert das andere nur halb so gut. Aber wie genau hängen die beiden zusammen? 

Selbstreflexion 

Dieser Punkt ist sozusagen der Sherlock Holmes in uns. Er geht auf Spurensuche, fragt nach den Motiven und versucht, den Fall „Was brauche ich?“ zu lösen. Also, drück mal den Pause-Knopf, nimm Dir Zeit und frag Dich selbst, was Du wirklich willst, was Du brauchst, was dich glücklich macht und auch, was Dir Deine Energie raubt. 

Grenzen setzen 

Nachdem Sherlock den Fall gelöst und den Übeltäter gestellt hat,  kommt jetzt der Richter ins Spiel. Er spricht das Urteil und legt fest, was jetzt zu tun ist und er begrenzt das Tun. Im weitesten Sinne setzt er Grenzen.

Und das gleiche gilt für Dich. Über Dich nachzudenken ermöglicht es Dir, zu erkennen, was Dir wirklich wichtig ist und wo Deine Prioritäten liegen sollten. Sie gibt Dir die notwendigen Informationen, um entscheiden zu können, welche Grenzen Du setzen solltest. 

Im Klartext: Du kannst erst effektiv Grenzen setzen, wenn Du herausgefunden hast, was Du eigentlich willst und brauchst.

Wie setzt man das konkret um?

Es reicht nicht, nur zu wissen, was Du willst. Jetzt kommt der schwierige Teil: Du musst es auch kommunizieren.

Und nein, die anderen können keine Gedanken lesen, auch wenn wir das manchmal gerne hätten. 

Also, trau Dich, sag „Nein“, wenn Du „Nein“ meinst und „Ja“, wenn Du „Ja“ meinst.

Stell Dir vor, Deine Energie ist wie ein Budget. Du hast nur eine bestimmte Menge zur Verfügung. Zu wissen, was Dir wichtig ist, hilft Dir dabei, zu entscheiden, wie Du dieses Budget aufteilen willst. Grenzen setzen ist wie das Festlegen eines Sparplans, damit Du nicht am Ende des Monats (oder des Tages) feststellst, dass Du alles für Dinge ausgegeben hast, die Dir eigentlich gar nicht so wichtig sind.

Fallstricke der Selbstfürsorge: Wie man sich selbst am besten im Weg steht

Selbstsabotage, unsere liebste Beschäftigung, nicht wahr? Machen wir uns nichts vor: Wenn es darum geht, uns selbst im Weg zu stehen, dann sind wir wahre König*innen. Also, aufgepasst, hier kommen die absolut besten Strategien, um keine Selbstfürsorge betreiben zu müssen.!

Perfektionismus

Oh, der gute alte Perfektionismus. Ein treuer Weggefährte! Deiner auch? Warum solltest Du Dich auch mit der Realität zufriedengeben, wenn Du Dir unerreichbare Standards setzen kannst, die Dich am Ende nur frustrieren? Genieß das Hamsterrad des „Nie gut genug“, es schadet schließlich niemandem… außer Dir selbst, aber wer bist Du schon?

Vergleich mit Anderen

Warum sich auf den eigenen Weg konzentrieren, wenn das Leben der anderen so viel glänzender aussieht? Instagram und Co. bieten Dir ja geradezu eine Bühne des Selbstzweifelns. Vergleiche Dich ruhig, und Dein Selbstwertgefühl wird schneller sinken als ein Stein im Wasser. Und mal ehrlich, jemand wie Du hat doch gar nicht verdient, dass die eigenen Bedürfnisse befriedigt werden.

Überlastung

Ja, genau, pack noch eine Aktivität in Deinen eh schon vollen Tag! Wer braucht schon Schlaf oder Erholung, wenn man in der Spirale der Überlastung so wunderbar kreiseln kann. Hilft perfekt beim sich selbst vernachlässigen.

Ignorieren von Grenzen

Ah, Grenzen! Diese niedlichen kleinen Linien, die uns schützen sollen. Aber sei ehrlich, sie behindern doch nur die wahre Chaosqueen in Dir. Warum also Grenzen setzen, wenn Du Dich stattdessen völlig verausgaben kannst?

Abwertende Selbstgespräche

Ein Klassiker! Wer braucht schon einen inneren Cheerleader, wenn man auch einen inneren Kritiker haben kann, der Dich ständig daran erinnert, wie unzulänglich Du doch bist?

Diese Strategien sind Deine besten Helfer, um sicherzustellen, dass Du Dir im Weg stehst. Aber wer weiß, vielleicht – nur vielleicht – könntest Du es Dir ja anders überlegen und aus diesem Teufelskreis ausbrechen wollen. Oder eben nicht. Deine Wahl!

Von der Selbstsabotage zur Selbstfürsorge

Selbstfürsorge ist nicht nur, was Du für Dich tust, sondern auch, wie Du über Dich selbst denkst. Positive Selbstgespräche, das Unterlassen von Selbstkritik, all das ist auch eine effektive Form der Selbstfürsorge.

Selbstakzeptanz

Es geht nicht darum, sich selbst in einem idealisierten Zustand zu sehen, sondern sich selbst in der gesamten Bandbreite zu akzeptieren: Mit allen Stärken, aber auch mit allen Schwächen.

Authentizität

Sei Du selbst, alle anderen sind schon vergeben, sagte Oscar Wilde. Und er wusste, wovon er sprach. Authentizität ist der Schlüssel zu wahrer Selbstfürsorge.

Wie man mehr Selbstfürsorge im Alltag etabliert

Es ist Zeit für konkrete Ideen, damit die Selbstfürsorge nicht nur ein Konzept bleibt, sondern Teil Deines Lebens wird.

Praktische Tipps

Journaling

Das Schreiben eines Tagebuchs kann ein mächtiges Instrument sein, um Gedanken und Gefühle zu sortieren. Auch Studien bestätigen, dass das Aufschreiben von Gedanken, insbesondere von Dankbarkeitsgedanken, die psychische Gesundheit verbessern kann.

Atemübungen

Meditation und Atemübungen können wahre Wunder wirken, wenn es darum geht, Stress abzubauen und den Fokus zu schärfen. Es gibt zahlreiche Apps und Anleitungen, die Dich dabei unterstützen können.

Technologie Detox

Ja, ich weiß, wir leben im 21. Jahrhundert und Technologie ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Aber manchmal ist es auch gut, einfach mal offline zu gehen.

Online-Test zum Selbstwertgefühl

Ja, ja, da schreib ich Dir was zum Technologie Detox und dann gibt’s einen Online-Test. Ich hoffe, Du siehst es mir nach.

Die „Rosenberg Self-Esteem Scale“ (RSES) wurde in den 1960er Jahren von Dr. Morris Rosenberg entwickelt und dient zur Erfassung des globalen Selbstwertgefühls einer Person. Es ist ein zehn Item Fragebogen, der auf einer 4-Punkte Likert-Skala (von „stimme voll zu“ bis „stimme überhaupt nicht zu“) basiert.

Keine Angst, so kompliziert, wie sich das anhört, ist er gar nicht. Du bekommst 10 Fragen und musst bei jeder Frage einschätzen, inwieweit sie auf Dich zutrifft.

Die Fragen zielen darauf ab, sowohl positive als auch negative Gefühle gegenüber sich selbst zu ermitteln. Summiert man die Punkte aller Fragen, erhält man einen Gesamtwert für das eigene Selbstwertgefühl. Das macht der Fragebogen für Dich.

Jetzt zur deutschen Übersetzung: Es gibt mehrere validierte deutsche Versionen des RSES. Diese sind methodisch angepasst, sodass sie kulturelle und sprachliche Unterschiede berücksichtigen und dennoch die gleiche Messgenauigkeit wie das Original beibehalten.

Einen davon, hast Du gleich vor Dir, also wenn Du magst, kannst Du Dich hier testen.

Die Auswertung bekommst Du dann per E-Mail. Manchmal dauert das etwas und schau auch mal im Spamordner.

Schlussgedanken

So, jetzt haben wir einen tiefen Tauchgang in die Welt der Selbstfürsorge gemacht. Von der Wichtigkeit der Selbstfürsorge bis hin zur praktischen Umsetzung durch Selbsterkenntnis und Grenzen Setzen!

Selbstfürsorge bedeutet nicht nur, was Du für Dich tust, sondern auch, was Du Dir selbst erlaubst zu fühlen und zu denken. Es ist das liebevolle Gespräch, das Du mit Dir selbst führst, und das aktive Zuhören Deiner selbst und Deiner Gefühle.

Es ist die Entscheidung, Dich selbst als würdig zu sehen, und das Tag für Tag, Moment für Moment.

In einer Welt, die von Dir verlangt, ständig zu funktionieren und stets Dein Bestes zu geben, ist Selbstfürsorge der leise, aber kraftvolle Widerstand gegen die Idee, dass Du nicht genug bist, so wie Du bist.

Es ist das ultimative „Stopp“ im Hamsterrad der Selbstzweifel und der ständigen Vergleiche. Es ist das bewusste Atmen, das bewusste Sein, das bewusste Leben. Und in diesem Sinne: Sei mutig genug, gut für Dich selbst zu sorgen!

Und zum Schluss noch mal eine kurze Erinnerung: 

Selbstreflexion + Selbstfürsorge = Selbstbewusstsein.

Ich hoffe, Du konntest ein paar wertvolle Impulse mitnehmen. Wenn Du noch Fragen hast, lass es mich wissen. Ich bin hier, um zu helfen. 

Meine Liebe, bleib neugierig, Dir selbst treu und vor allem: Achte auf Dich. 

Weil Du es wert bist!

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