Weihnachten, das Fest der Liebe – bei vielen wohl eher eine Zerreißprobe für die Nerven. 

Mal ehrlich, dass ist doch eine Zeit, in der „Stille Nacht“ eher eine fromme Wunschvorstellung als eine realistische Beschreibung ist. 

Manch einer mag sich da schon mal während der besinnlichen Tage gefragt haben, ob man die Ente nicht besser verschont und statt dessen Tante Erna hätte opfern sollen?

Aber warum ist Weihnachten mit so viel Stress verbunden? 

Nun, es beginnt mit einer Mission Impossible: perfekte Geschenke finden. Geschenke, die nicht nur von Herzen kommen, sondern auch noch individuell und kreativ sein sollen und den Geschmack der Liebsten zu 1000% (mindestens) treffen.

Dazu das Festmahl – ein kulinarischer Zehnkampf zwischen: “Für mich bitte vegan”, “Ich nur vegetarisch”, “Ganz klassisch, Ente wäre schön”, “Lactose- und glutenfrei, Du weißt ja, wie empfindlich ich reagiere.”

Familientreffen können zudem ein emotionaler Balanceakt sein, bei dem alte Konflikte gerne mal unter dem Tannenbaum neu entfacht werden. 

Da sitzen Onkel Hubert und seine Schwester Tante Martina gemeinsam am Tisch. Das ganze Jahr über herrscht Funkstille, die Atmosphäre ist ähnlich warm wie eine eingefrorene Winterlandschaft. 

Mitten im Gespräch, wirft Onkel Hubert beiläufig ein: „Schade, dass das alte Haus nicht mehr in der Familie ist. Die Weihnachtsfeiern dort waren immer besonders schön.”

Die Stimmung kippt. Tante Martina, die damals den Verkauf in die Wege geleitet hatte, kontert mit einer Spitze über Huberts gescheiterte Ehe – ein Thema, das bisher vermieden wurde wie der letzte Dominostein auf dem Süßigkeitenteller. 

Die anderen Familienmitglieder rutschen tiefer in ihre Stühle oder tauschen verstohlene Blicke. Mama versucht die Situation zu retten, indem sie aufspringt und “Noch jemand Wein?” ruft. Dummerweise wendet sie sich dabei an Neffe Martin, der jetzt seit 90 Tagen trocken ist… auch so ein Thema.

Umgang mit kritischen Familienfragen

Solche Familientreffen können zum Schauplatz unangenehmer Fragen werden, die von neugierigen Verwandten wie Pfeile abgeschossen werden. „Wie läuft’s im Studium?“, „Hast Du immer noch keinen Partner?“, oder „Wie sieht es denn bei euch mit der Familienplanung aus? Wird ja so langsam Zeit, oder?“ – und wie auf Kommando ist es ganz still am Tisch, die Köpfe fliegen rum und alle Blicke richten sich auf den Gefragten.

Und nun?

Humor

Eine Prise Humor kann Wunder wirken. Wenn man auf eine kritische Frage mit einem Augenzwinkern reagiert, signalisiert man, dass man die Frage nicht allzu ernst nimmt.

Frage: „Wie läuft’s im Studium?“ 

Antwort: „Gut danke, ist sehr lehrreich. Wusstest Du, dass die Wahrscheinlichkeit, im Vorlesungssaal einen Sitzplatz zu finden, geringer ist als die Chance, an Heiligabend einen Parkplatz im Einkaufszentrum zu ergattern? Oder dass Gruppenarbeit bedeutet, dass fünf Leute gemeinsam schweigen? Bildung ist eine spannende Reise, sag ich Dir.“

Frage: „Hast Du immer noch keinen Partner?“

Antwort: Nein, immer noch nicht. Ich habe mich entschieden, mich auf eine tiefe, bedeutungsvolle Beziehung mit meinem Sofa zu konzentrieren. Wir verstehen uns blendend. Es unterstützt mich in jeder Lebenslage, gibt mir Rückendeckung und das Beste: Keine Diskussionen darüber, wo wir Weihnachten verbringen. Ziemlich harmonisch, muss ich sagen.

Frage: „Wie sieht es denn bei euch mit der Familienplanung aus? Wird ja so langsam Zeit, oder?“

Antwort: Wir versuchen es jetzt erst mal mit einer Topfpflanze. Eine Art Testlauf, aber ohne nerviges Geschrei. Wenn wir es schaffen, dass sie nicht innerhalb von zwei Wochen das Zeitliche segnet, dann überlegen wir, ob wir uns eine zweite zulegen. Ist so eine Art Trainingsprogramm: Erst Pflanzen, dann vielleicht ein Goldfisch. Und wenn wir den nicht überfüttern, kann man ja langsam über weitere Optionen nachdenken. 

Themenwechsel

Geschickt das Thema zu wechseln, kann helfen, unangenehme Fragen elegant zu umschiffen. 

Frage: „Wie läuft’s im Studium?“

Antwort: „Das Studium läuft seinen Gang, danke der Nachfrage. Aber ich habe neulich dieses tolle Café entdeckt, das die besten Croissants der Stadt hat. Hast Du Lust, es mal zusammen auszuprobieren?“

Frage: „Hast Du immer noch keinen Partner?“

Antwort: „Ach, darüber mache ich mir momentan keine Sorgen. Aber hast Du schon von der neuen Ausstellung im Kunstmuseum gehört? Ich dachte, das könnte etwas für uns sein. Was hältst Du davon?“

Frage: „Wie sieht es denn bei euch mit der Familienplanung aus? Wird ja so langsam Zeit, oder?“

Antwort: „Oh, wir lassen die Dinge einfach auf uns zukommen. Aber sag mal, wie war eigentlich Dein Urlaub in Italien? Du hattest doch so spannende Pläne! Erzähl mal!“

Bei diesen Antworten wird die ursprüngliche Frage anerkannt, aber das Gespräch wird sanft auf ein weniger sensibles Thema gelenkt, das für alle Beteiligten angenehmer ist.

Grenzen setzen

Manchmal ist es wichtig, klare Grenzen zu setzen. Wenn eine Frage zu persönlich wird, kannst Du freundlich, aber bestimmt antworten.

Frage: „Wie läuft’s im Studium?“ 

Antwort: „Ich weiß, dass Du Interesse an meinem Studium hast, und das schätze ich wirklich. Allerdings ist das Studium gerade eine ziemlich stressige Angelegenheit für mich, und ich würde heute Abend gerne eine Pause davon machen und das Fest genießen. Lass uns doch lieber über etwas Leichteres sprechen. Was ist denn dieses Jahr Dein Lieblings Kinofilm?“

Frage: „Hast Du immer noch keinen Partner?“ 

Antwort: „Ich weiß, dass Du es gut meinst, aber ich bin mit meinem Single-Leben gerade wirklich zufrieden. Ich konzentriere mich auf andere Dinge, die mir wichtig sind. Lass uns doch lieber über [anderes Thema] sprechen.“

Frage: „Wie sieht es denn bei euch mit der Familienplanung aus? Wird ja so langsam Zeit, oder?“

Antwort: „Das ist ein sehr persönliches Thema, über das ich hier und jetzt nicht sprechen möchte. Ich würde mich freuen, wenn wir unsere Unterhaltung auf andere interessante Themen lenken könnten, wie zum Beispiel [anderes Thema].“

Mit diesen Strategien kannst Du souverän auf unangenehme Fragen reagieren und das Beste aus Deiner Familienfeier machen.

Was soll ich schenken?

Geschenke – Der Druck des perfekten Präsents

Weihnachten, das Fest der Liebe – und des perfekten Geschenks? Jedes Jahr dieselbe Frage: Was schenke ich? Und noch wichtiger: Wird es dem Beschenkten gefallen? Der Druck, das perfekte Präsent zu finden, kann einem den Spaß am Fest verderben. Aber keine Sorge, es gibt Wege, um diesen Stress zu minimieren.

Tipps für stressfreies Schenken

Wunschlisten nutzen 

Eine einfache, aber effektive Methode. Frag Deine Liebsten, was sie sich wünschen. Das nimmt den Rätselraten aus dem Prozess und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Geschenk auch wirklich Freude bereitet.

Gemeinsame Erlebnisse schenken

Manchmal sind es nicht die materiellen Dinge, die zählen, sondern die gemeinsam verbrachte Zeit. Ein Gutschein für ein Konzert, ein gemeinsames Dinner oder ein Tagesausflug kann oft mehr bedeuten als das teuerste Geschenk.

Selbstgemachtes

Ein selbstgebackener Kuchen, ein handgefertigtes Fotoalbum oder ein selbstgestrickter Schal – Geschenke, die zeigen, dass man sich Zeit und Mühe gegeben hat, kommen oft von Herzen und werden geschätzt.

Umgang mit Enttäuschungen

Trotz aller Bemühungen kann es passieren, dass ein Geschenk nicht so gut ankommt, wie erhofft. Hier ein paar Tipps, wie Du damit umgehen kannst:

Nicht persönlich nehmen

Geschmäcker sind verschieden. Nur weil ein Geschenk nicht den Nerv trifft, heißt das nicht, dass Deine Bemühungen nicht geschätzt werden.

Offene Kommunikation

Wenn Du merkst, dass das Geschenk nicht gut ankommt, sprich es offen an. Ein einfaches „Ich sehe, es ist nicht ganz, was Du Dir vorgestellt hast. Wir können es gerne umtauschen.“ kann die Situation entspannen.

Daraus fürs nächste Mal lernen 

Jede Erfahrung ist eine Lernchance. Vielleicht beim nächsten Mal mehr nachforschen oder direkt nach Wünschen fragen.

Bei Geschenken geht es um die Geste, nicht um den Preis oder die Perfektion. Es ist die Absicht, jemandem eine Freude zu machen, die wirklich zählt. 

Schlachtfeld Küche

Zwischen Essensplanung und Küchenchaos

Das Weihnachtsessen – ein kulinarischer Höhepunkt, der auch eine logistische Herausforderung sein kann, besonders wenn Du eine vielfältige Familie hast, die von Veganer*innen bis zu den traditionellen Fleischliebhaber*innen reicht. 

Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die ganze Familie mit einzubeziehen und gemeinsam ein unvergessliches Fest zu gestalten. Hier sind einige Tipps, wie Du die Planung und Vorbereitung aufteilen kannst, indem Du Deine Familie mit einbeziehst.

Frühzeitig planen 

Fang rechtzeitig an, mit Deiner Familie zu sprechen. Findet heraus, wer was gerne isst und welche Ernährungsbedürfnisse berücksichtigt werden müssen. Sprich mit Deiner Familie über ihre Ernährung, Wünsche und Allergien. 

Aufgaben verteilen

Mach das Weihnachtsessen zu einem Gemeinschaftsprojekt. Jedes Familienmitglied kann etwas beitragen, sei es ein Gericht, ein Dessert oder die Dekoration. Jedes Familienmitglied hat seine Stärken. Vielleicht ist jemand ein Meister am Grill, ein anderer liebt es zu backen, und ein weiterer ist kreativ in der Dekoration. Nutzt diese Stärken, um die Aufgaben zu verteilen.

Menü zusammenstellen

Erstellt gemeinsam ein Menü, das eine Vielfalt an Speisen bietet, sodass für jeden etwas dabei ist. Versucht, Gerichte zu wählen, die sich gut vorbereiten lassen, um Stress am Weihnachtstag zu vermeiden. Wenn jemand in der Familie vegan oder vegetarisch ist oder bestimmte Allergien hat, kann diese Person vielleicht ein passendes Gericht beisteuern, das alle probieren können.

Ein Familienmitglied könnte für die Vorspeisen verantwortlich sein, sei es ein Salat, Suppe oder Fingerfood.

Teilt die Hauptgerichte unter denen, die Spaß am Kochen haben. Jemand könnte für das vegane Hauptgericht verantwortlich sein, während ein anderer sich um die traditionelle Option kümmert.

Diejenigen, die gerne backen, könnten sich um die Desserts kümmern. 

Ein anderer Teil der Familie könnte für die Auswahl der Getränke zuständig sein, einschließlich alkoholfreier Alternativen.

Ein kreatives Familienmitglied könnte sich um die Tischdekoration kümmern, um eine festliche Atmosphäre zu schaffen.

Vergesst nicht, auch das Aufräumen und Abwaschen zu planen. Auch hier kann sich die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen.

Indem jeder in der Familie einen Teil beiträgt, wird das Weihnachtsessen nicht nur zu einer köstlichen Mahlzeit, sondern auch zu einem Symbol der Zusammenarbeit und des gemeinschaftlichen Geistes.

Familienkonflikte entschärfen

Weihnachten, ein Fest der Freude und des Zusammenseins, sagst Du. Am A…, sag ich. Bei diesen Treffen ist der Familienfrieden oft so stabil wie ein Kartenhaus bei Windstärke 10. Das ist schwerer Sturm. Laut Dr. Google gibts 12 Stufen. Das wäre Orkan.

Zurück zum Thema.

Es gibt bewährte Techniken zur Deeskalation und Möglichkeiten, wie Du als Vermittler*in agieren kannst, um das Fest zu retten.

Achtsamkeit praktizieren

Bevor Du in eine hitzige Diskussion einsteigst, atme tief durch. Achtsamkeit hilft Dir, ruhig zu bleiben und nicht impulsiv zu reagieren.

Aktives Zuhören 

Aktives Zuhören bedeutet, sich komplett auf den Sprecher zu konzentrieren und nicht durch andere Dinge abgelenkt zu sein. Dies umfasst nicht nur das Anhören der Worte, sondern auch das Beobachten der Körpersprache und des emotionalen Ausdrucks.

Du spiegelst das Gesagte, wiederholst also in eigenen Worten, was Du verstanden hast. Das zeigt dem Sprecher, dass Du ihm oder ihr Aufmerksamkeit schenkst und wirklich verstehst, was gesagt wurde. Dies kann auch helfen, Missverständnisse zu klären.

Aktives Zuhören beinhaltet auch, Empathie für die Gefühle des Sprechers zu zeigen. Dies bedeutet, sich in die Lage des anderen zu versetzen und seine Gefühle zu erkennen und anzuerkennen.

Beim aktiven Zuhören geht es darum, zu verstehen, nicht zu beurteilen oder zu lösen. Bewertungen, Ratschläge oder Kritik haben hier nichts verloren.

Distanz wahren

Versuche, Dich physisch und emotional von der Situation zu distanzieren. Ein kurzer Spaziergang oder ein Moment der Ruhe kann helfen, einen klaren Kopf zu bekommen.

Neutral bleiben 

Vermeide es, Partei zu ergreifen oder den Konflikt zu schüren. Stattdessen kannst Du versuchen, das Gespräch auf neutrale Themen zu lenken.

Beruhigend wirken 

Versuche, beruhigend einzuwirken. Sprich mit ruhiger, sanfter Stimme und erinnere die Beteiligten daran, dass ihr alle hier seid, um eine schöne Zeit miteinander zu verbringen. Hey, es ist Weihnachten und kein Boxkampf.

Neutralität bewahren

Es ist wichtig, neutral zu bleiben und nicht Partei zu ergreifen. Zeige Verständnis für beide Seiten. Du könntest versuchen, den beiden Parteien zu helfen, einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Lösungsorientiert denken

Konzentriere Dich darauf, wie der Konflikt gelöst werden kann. Manchmal kann es hilfreich sein, Vorschläge für einen Kompromiss zu machen.

Nicht jeder Konflikt muss sofort gelöst werden. Manchmal ist es das Beste, das Thema zu vertagen und sich auf die positiven Aspekte des Zusammenseins zu konzentrieren.

Zeit für sich – Rückzugsmöglichkeiten schaffen

In der Hektik der Weihnachtszeit vergessen wir oft, dass Ruhepausen nicht nur erlaubt, sondern notwendig sind. Sie helfen Dir, Stress abzubauen, Deine Batterien wieder aufzuladen und letztendlich mehr vom Fest zu genießen. Denke daran: Du musst nicht jede Minute mit Aktivitäten füllen. Manchmal ist das Beste, was Du tun kannst, einfach mal nichts zu tun.

5 Ideen für kurze Ruhepausen

Spaziergänge in der Natur

Ein kurzer Spaziergang, sei es alleine oder mit einem Familienmitglied, kann Wunder wirken. Die frische Luft, die Stille der Natur – all das hilft, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken.

Kurze Atemübungen

Du brauchst dafür nicht einmal den Raum zu verlassen. Nimm Dir ein paar Minuten, um tief durchzuatmen und Dich auf Deine Atmung zu konzentrieren. Diese Technik kann helfen, Stress abzubauen und Dich zu zentrieren.

Meditation und Achtsamkeitsübungen

Auch wenn es nur fünf Minuten sind, eine kurze Meditation kann helfen, Deine Gedanken zu ordnen und inneren Frieden zu finden. Es gibt zahlreiche Apps und Online-Anleitungen, die Dir dabei helfen können.

Kleine Auszeit in der Küche

Nutze die Zeit, wenn Du Tee oder Kaffee zubereitest, um einen Moment für Dich zu haben. Setz Kopfhörer auf und höre ein paar Minuten Deine Lieblingsmusik.

Tierische Entspannung

Wenn es Haustiere im Haus gibt, verbringe ein wenig Zeit mit ihnen. Tiere zu streicheln oder mit ihnen zu spielen, kann sehr beruhigend wirken und Dir eine angenehme Auszeit vom menschlichen Trubel bieten.

Denk daran, dass es völlig in Ordnung ist, sich während der Feiertage Zeit für sich selbst zu nehmen. Diese kleinen Pausen sind keine Flucht, sondern eine Form der Selbstfürsorge, die es Dir ermöglicht, die Weihnachtszeit in vollen Zügen zu genießen. Also: denk dran, Dir selbst etwas Gutes zu tun!

Weihnachtslieder singen müssen

Traditionen hinterfragen und neue schaffen

Weihnachten ist ein Fest der Traditionen. Aber mal ehrlich, manche dieser Traditionen sind so angestaubt, dass sie selbst neben der Porzellansammlung in Omas Vitrine zu Staubfängern werden. 

Manchmal ist es an der Zeit, überholte oder ungeliebte Traditionen zu hinterfragen und Raum für Neues zu schaffen. Sprecht in der Familie doch mal darüber, welche Bräuche wirklich noch passen.

Traditionen, die zur Diskussion stehen könnten:

Der Weihnachtsbaum 

Muss er wirklich jedes Jahr größer sein? Irgendwann braucht man eine Kettensäge und einen Kran, um das Ding ins Wohnzimmer zu bekommen. Vielleicht reicht auch ein kleinerer Baum?

Das Fünf-Gänge-Menü 

Wer hat eigentlich beschlossen, dass Weihnachten ein kulinarischer Marathon sein muss? Wie wäre es, wenn jeder einfach sein Lieblingsgericht mitbringt? Das Ergebnis: Eine wilde Mischung aus Kartoffelsalat und Sushi. Weihnachten international!

Schöne Bescherung 

Jedes Jahr das gleiche Spiel – die Geschenke werden unter den Baum gelegt, und alle warten darauf, dass das Christkind oder der Weihnachtsmann sie verteilt. Wie wäre es mal mit Weihnachtsbingo oder einer Schnitzeljagd nach den Geschenken?

Weihnachtsliedersingen

Jedes Jahr das gleiche Szenario – die ganze Familie versammelt sich ums Klavier und versucht sich an „Stille Nacht“, während Onkel Hubert mit seiner Stimme an einen Frosch im Stimmbruch erinnert. Vielleicht ist es an der Zeit, das Weihnachtsliedersingen zu verändern? Erst singen alle Frauen eine Strophe, dann alle Kinder, dann die Männer usw.

Das obligatorische Weihnachtsfoto

Jedes Jahr derselbe Kampf, alle Familienmitglieder vor dem Baum zu versammeln, während der Selbstauslöser tickt. Und dann dieses Bild, auf dem immer jemand die Augen geschlossen hat. Vielleicht ist es Zeit für eine neue Foto-Tradition. Wie wäre es mit spontanen Selfies im Laufe des Abends oder einer Fotobox mit Weihnachtsaccessoires? So werden die Bilder lebendiger und authentischer – und wahrscheinlich auch unterhaltsamer.

Denke daran, das Wichtigste an Traditionen ist, dass sie Freude bereiten und das Gefühl von Zusammengehörigkeit verstärken. Sei offen für Veränderungen und lade Deine Familie ein, gemeinsam neue Wege zu erkunden, wie Ihr die Feiertage begehen könnt. 

Fazit

Bei allem, was Du hier gelesen hast, denk daran: Perfektion ist nicht das Ziel. Weihnachten ist mehr als eine Checkliste von Traditionen und Pflichten. Es geht um die kleinen, unvollkommenen, wunderbaren Momente, die das Fest so besonders machen.

Es ist in Ordnung, wenn nicht alles nach Plan läuft. Die schönsten Weihnachtserinnerungen entstehen oft aus unerwarteten Momenten und kleinen Pannen. Vielleicht ist es der verschüttete Glühwein, der alle zum Lachen bringt, oder der schief gesungene Weihnachtssong, der in Erinnerung bleibt. Diese Momente sind es, die wahre Weihnachtsfreude ausmachen.

In diesem Sinne: Lass zu, dass Weihnachten Dich überrascht. Vielleicht sind es die spontanen Gespräche, die stille Umarmung eines geliebten Menschen oder das warme Lachen der Familie, das die wahre Bedeutung von Weihnachten offenbart.

Also: Genieße die Zeit mit Deinen Liebsten und erlebe Weihnachten in einer Weise, die wirklich zu Dir und Deiner Familie passt. Ob es die Einführung neuer Traditionen ist, das entspannte Beisammensein oder einfach die Freude am Zusammensein. 

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und ein schönes Fest!

Und jetzt Du. Wie gehst Du mit dem ganzen Festtagsrummel um? Hast Du besondere Strategien, um entspannt durch die Feiertage zu kommen? Vielleicht ein Geheimrezept für das perfekte Weihnachtsmenü oder eine kreative Idee für stressfreies Schenken?

Deine Geschichten und Tipps sind nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Leser*innen eine Bereicherung. 

Schreib in den Kommentaren, wie Du Weihnachten feierst, wie Du Deine Herausforderungen meisterst und welche Freuden Du erlebst.

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